Dr. Walter Zürn, Physiker und seismologe

Dr. Walter Zürn, deutscher Physiker und Seismologe, ging nach seiner Promotion für vier  Jahre nach Los Angeles an die University of California. Seither beschäftigt er sich mit den Gezeiten- und Eigenschwingungen der Erde. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn in die Antarktis zur Amundsen-Scott-Südpolstation, nahe dem geografischen Südpol. Obwohl er nicht amerikanischer Staatsbürger war, übertrug man ihm die  wissenschaftliche Leitung der Station. Seine Verdienste wurden durch Auszeichnung mit der Antarktis-Verdienstmedaille der USA und der Benennung eines 1515 Meter hohen Berges im Toney-Gebirge der Antarktis mit “Zurn-Peak” honoriert.

Im Geowissenschaftlichen Gemeinschaftsobservatorium Schiltach, einer Neugründung, arbeitete Dr. Walter Zürn in Deutschland ab 1974. In den 1980er Jahren führte er zusammen mit Kollegen Experimente zum  Newtonschen  Gravitationsgesetz durch.

Als Erster erhielt er 2004 den Rebeur-Paschwitz-Preis der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft  für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Geophysik.